Andachten

Kurz innehalten. Sich für einen Moment besinnen, woher wir eigentlich kommen, was wichtig ist im Leben. Dabei helfen uns kurze Andachten. Die Pastorinnen und Pastoren des Kirchenkreises Rotenburg verfassen jede Woche zwei Zeitungsandachten für die Rotenburger Rundschau und die Rotenburger Kreiszeitung. Wir veröffentlichen sie hier und schaffen damit ein Archiv, auf das Sie zurückgreifen können, wann immer Sie möchten. Denn: Ihre Zeitung werfen Sie irgendwann in den Papierkorb. Die Andachten behalten jedoch ihre Gültigkeit jenseits der Tagesaktualität.

Seiten

Datum
Titel
Name
So. 15.02.15
Wochenspruch Sonntag, 15.02.2015 bis…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 15.02.2015 bis Samstag, 21.02.2015

Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn. (Lukas 18, 31) 

Feiertag
Estomihi (Sonntag vor der Passionszeit)

Erklärung

Die Karnevalszüge ziehen mit Getöse durch die Straßen. Menschen genießen die „tollen Tage“, bevor am Aschermittwoch alles vorbei ist. Der evangelische Gottesdienst macht mit seiner Evangelienlesung eine Woche vor der Passionszeit bereits das Leiden zum Thema.
Der Name des Sonntags, Estomihi, mag als Anspruch klingen oder aber Bitte im Angesicht des Leidens sein. Er geht auf den Beginn des Sonntagspsalms zurück: Sei mir ein starker Fels und eine Burg (Psalm 31).
Wie geht ihr mit dem Leid und der Ungerechtigkeit um? Mit welcher Motivation tut ihr das? Diese Fragen stellen die weiteren gottesdienstlichen Texte. Eines der motivierenden Bilder: Recht und Gerechtigkeit mögen erfrischend sein und nie versiegen.

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
Sa. 07.02.15
Wochenspruch Sonntag, 08.02.2015 bis Samstag…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 08.02.2015 bis Samstag, 14.02.2015

Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht. (Hebräer 3, 15)
 

Feiertag
Sexagesimae (2. Sonntag vor der Passionszeit)

Erklärung

Was führt zum Erfolg im Leben? Ist ein Erfolg messbar? Welche Maßstäbe gelten unter uns? Welche Maßstäbe gelten für den Glauben? Der zweite Sonntag vor der Passionszeit stellt mit seinen Texten diese Fragen.
Offensichtlicher Misserfolg, menschliche Schwächen und das weltliche Urteil darüber müssen nicht entmutigen. „Hundertfache Frucht“ ist den im wahren Wortsinn Rechtschaffenden möglich und ihre Schwächen werden von Gott anders bewertet.
Der Name des zweiten Sonntags vor der Passionszeit, Sexagesimae, beziffert die Tage bis zum Osterfest. Sechzig so die deutsche Bedeutung, genau gezählt sind es 56 Tage.. 

Thema
Die Wirkung des Wortes

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
Sa. 31.01.15
Wochenspruch Sonntag, 01.02.2015 bis Samstag…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 01.02.2015 bis Samstag, 07.02.2015

Wir liegen vor dir mit unserem Gebet und vertrauen nicht auf unsere Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit. (Daniel 9, 18) 

Septuagesimae (3. Sonntag vor der Passionszeit)

Erklärung

Während aus den Verkaufsregalen schon bald Schokoladenhasen und und bunte Eier locken, verstummt in den Gottesdiensten für neun Wochen das Halleluja. Das Jubeln wird erst wieder am Ostermorgen erklingen.
Mit dem Sonntag Septuagesima, dem dritten Sonntag vor der Passionszeit, beginnt für die evangelischen Christen die Zeit der Vorbereitung auf das Osterfest. Zunächst mit dem Nachdenken über Gerechtigkeit. Die Frage nach einem gerechten Gott plagte damals Martin Luther. Seine Entdeckung: Gottes Gnade nicht zu verdienen, sondern darauf vertrauend zu leben. Bibeltexte und Wochenlied machen dies zum Thema.

Thema
Lohn und Gnade

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
So. 25.01.15
Wochenspruch, Sonntag, 25.01.2015 bis…
Wochenspruch
Wochenspruch, Sonntag, 25.01.2015 bis Samstag, 31.01.2015

Über dir geht auf der Herr, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. (Jesaja 60, 2b)
 

Feiertag
Letzter Sonntag nach Epiphanias

Erklärung

Was bleibt von und was folgt der Geburt im Stall von Bethlehem? Das Fest Epiphanias, zu Deutsch Erscheinung, und die folgenden Sonntage gehen dieser Frage nach. Sie gehören noch zum Weihnachtsfestkreis.
Gott wird sichtbar in Jesus über die Grenzen Israels hinaus, sowohl in dem neugeborenen Kind als auch im herangewachsenen Mann. Davon handeln die Texte in den Gottesdiensten der Epiphaniaszeit: Gelehrte aus fernen Landen kommen, um den „neugeborenen König anzubeten“; während der Taufe Jesu (Evangelium am 1. Sonntag nach Epiphanias) und auf einem Berg im Beisein der engsten Freunde (Evangelium am letzten Sonntag der Epiphaniaszeit) vermacht Gott seine Kraft an Jesus: „Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe“; während einer Hochzeitsfeier in dem Dorf Kana setzt Jesus selbst das erste Zeichen dieser Kraft.

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
So. 18.01.15
Wochenspruch Sonntag, 18.01.2015 bis…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 18.01.2015 bis Samstag, 24.01.2015

Das Gesetz ist durch Mose gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden. (Johannes 1, 17) 

 

Erklärung

Was bleibt von und was folgt der Geburt im Stall von Bethlehem? Das Fest Epiphanias, zu Deutsch Erscheinung, und die folgenden Sonntage gehen dieser Frage nach. Sie gehören noch zum Weihnachtsfestkreis.
Gott wird sichtbar in Jesus über die Grenzen Israels hinaus, sowohl in dem neugeborenen Kind als auch im herangewachsenen Mann. Davon handeln die Texte in den Gottesdiensten der Epiphaniaszeit: Gelehrte aus fernen Landen kommen, um den „neugeborenen König anzubeten“; während der Taufe Jesu (Evangelium am 1. Sonntag nach Epiphanias) und auf einem Berg im Beisein der engsten Freunde (Evangelium am letzten Sonntag der Epiphaniaszeit) vermacht Gott seine Kraft an Jesus: „Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe“; während einer Hochzeitsfeier in dem Dorf Kana setzt Jesus selbst das erste Zeichen dieser Kraft.

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
So. 11.01.15
Wochenspruch Sonntag, 11.01.2015 bis Samstag…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 11.01.2015 bis Samstag, 17.01.2015

Die der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. (Röm 8, 14) 

Erklärung

Was bleibt von und was folgt der Geburt im Stall von Bethlehem? Das Fest Epiphanias, zu Deutsch Erscheinung, und die folgenden Sonntage gehen dieser Frage nach. Sie gehören noch zum Weihnachtsfestkreis.
Gott wird sichtbar in Jesus über die Grenzen Israels hinaus, sowohl in dem neugeborenen Kind als auch im herangewachsenen Mann. Davon handeln die Texte in den Gottesdiensten der Epiphaniaszeit: Gelehrte aus fernen Landen kommen, um den „neugeborenen König anzubeten“; während der Taufe Jesu (Evangelium am 1. Sonntag nach Epiphanias) und auf einem Berg im Beisein der engsten Freunde (Evangelium am letzten Sonntag der Epiphaniaszeit) vermacht Gott seine Kraft an Jesus: „Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe“; während einer Hochzeitsfeier in dem Dorf Kana setzt Jesus selbst das erste Zeichen dieser Kraft.

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
So. 04.01.15
Wochenspruch Sonntag, 04.01.2015 bis Samstag…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 04.01.2015 bis Samstag, 10.01.2015

Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. (Johannes 1,14b)

 

Erklärung

Der 2. Sonntag nach dem Christfest geht mit seinem Evangelium weit in die Jugend Jesu hinein: der 12-jährige Jesus im Tempel erschreckt nicht nur seine Eltern, sondern ruft auch Bewunderung unter den Gelehrten des Volkes Israel hervor. Die übrigen Perikopen sprechen von dem Wunder der Offenbarung Jesu als des Sohnes Gottes.

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
So. 28.12.14
Wochenspruch Sonntag, 28.12.2014 bis Samstag…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 28.12.2014 bis Samstag, 03.01.2015

Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit. (Johannes 1, 14a) 

 

Erklärung

Am 1. Sonntag nach dem Christfest steht Simeon, der auf den "Trost Israels" wartet, im Vordergrund. Er erkennt in Jesus, dem Baby, das im Zusammenhang mit der Reinigung Marias (s. Lev 12) und seiner Darstellung bzw. Auslösung (Ex 13) zum Tempel gebracht wird, den Heiland, und spricht: Herr, nun lässt du deinen Diener in Frieden fahren, wie du gesagt hast; denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen. Diese Worte deuten auf die Weissagung hin, die ihm zuvor vom Heiligen Geist gemacht worden war, dass er nicht sterben würde, bevor den Messias gesehen hätte. Durch seine Person wird deutlich, dass das Warten ein Ende hat; alles ist erfüllt, was die Propheten vom Messias gesagt haben.

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
So. 21.12.14
Wochenspruch Sonntag, 21.12.2014 bis Samstag…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 21.12.2014 bis Samstag, 27.12.2014

Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Der Herr ist nahe! (Philipper 4, 4-5) 

 

Erklärung

Freut euch, jubelt singt, dazu lädt der 4. Adventssonntag ein. Auf denjenigen, mit dem Gottes neue Welt anbricht, müssen die Menschen nicht mehr lange warten. Er nimmt bereits Gestalt an, wächst heran als Kind seiner Mutter Maria, wird bald geboren werden. Aus Freude darüber stimmt Maria ein Lied an: Dieses, mein Kind, wird die Machtverhältnisse der Welt auf den Kopf stellen, Erniedrigte aufrichten, Hungrige sättigen. Wie Maria werden Verzagte jubeln, und alle Welt wird einstimmen.

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
Sa. 13.12.14
Wochenspruch Sonntag, 14.12.2014 bis Samstag…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 14.12.2014 bis Samstag, 20.12.2014

Bereitet dem Herrn den Weg; denn siehe, der Herr kommt gewaltig! (Jesaja 40, 3.10

Erklärung

„Bist du es, der da kommen soll?“, so die Frage von Johannes dem Täufer im Evangelium des 3. Sonntags im Advent. Die Antwort Jesu: Haltet Augen und Ohren offen, „Blinde sehen und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote stehen auf und Armen wird das Evangelium gepredigt“. In der Lesung aus dem ersten Testament verheißt der Prophet Jesaja den nach Babylon Verbannten: Bald wird der Herr Wege ebnen zurück in die Heimat, die zerstörte Stadt Jerusalem wird wieder neu aufblühen. Hinter den Fassaden der Wirklichkeit Gottes neues Welt zu erkennen und für sie zu leben, dazu ermuntert dieser Sonntag.

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
So. 07.12.14
Wochenspruch Sonntag, 07.12.2014 bis…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 07.12.2014 bis Samstag, 13.12.2014

Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht. (Lukas 21, 28b)
 

Erklärung

Feiert der 1. Advent den Beginn der Königsherrschaft Jesu Christi, ordnet dieser 2. Sonntag im Advent dies in die erlebte Wirklichkeit ein. Wo und wann sind die ersten Anzeichen von Gottes Gerechtigkeit und Gottes Frieden? Wo und wann ist die Herrschaft derer gebrochen, die nur ihren eigenen Vorteil suchen? Wo und wann die Herrschaft derer, die Gewalt säen? Die Hoffnung nicht fallen lassen, dazu ermutigen die Texte dieses Sonntags, die erlösende Veränderung im Blick behalten. Es wird einmal über Unrecht und Willkür Recht gesprochen werden. Alle werden zu ihrem Recht kommen.

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
So. 30.11.14
Wochenspruch Sonntag, 30.11.2014 bis…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 30.11.2014 bis Samstag, 06.12.2014

Siehe dein König kommt zu dir ein Gerechter und ein Helfer. (Sacharja 9, 9b) 

 

Erklärung

„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, es kommt der Herr der Herrlichkeit“: Der Klassiker unter den Adventsliedern wird in vielen Gemeinden am 1. Sonntag im Advent gesungen. Eine erwartungsvolle Zeit beginnt. Die Botschafter der Bibel verheißen einen neuen König, einen König, der nach Gottes Plänen regieren wird. Gerechtigkeit und Frieden im Sinne Gottes sollen mit ihm herrschen. Das Evangelium für diesen Sonntag deutet an: Mit Christus ist dieser König in die Welt gekommen. Die liturgische Farbe Violett erinnert nun daran, dass jeder und jede sich auf das Kommen dieses Königs vorbereiten, ihm entgegenkommen sollte: erste Schritte für Gerechtigkeit und Frieden.

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
So. 23.11.14
Wochenspruch Sonntag, 23.11.2014 bis Samstag…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 23.11.2014 bis Samstag, 29.11.2014

Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen. (Lukas 12, 35) 

 

Erklärung

Fünf Wochen vor dem Ende des Kalenderjahres endet mit diesem Sonntag das Kirchenjahr. Die einen nennen ihn Totensonntag. Diese Bezeichnung geht auf den preußischen König Friedrich Wilhelm III. zurück. In vielen Gemeinden wird der Verstorbenen gedacht. Die lutherischen Gottesdienstordnungen nach dem Krieg sprechen vom Ewigkeitssonntag (liturgische Farbe Grün). Lieder und Texte eröffnen den Blick über den Tod und das Ende hinaus. Sie machen Gottes neue Welt zum Thema: einen neuen Himmel und eine neue Erde. Die Lesung aus dem Buch der Offenbarung verheißt, Gott werde unter den Menschen wohnen, und kein Tod und kein Leid werde mehr sein. Die liturgische Farbe für den Totensonntag ist darum Weiß, Zeichen von Freude und Licht.

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
So. 16.11.14
Wochenspruch Sonntag, 16.11.2014 bis Samstag…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 16.11.2014 bis Samstag, 22.11.2014

Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi. (2. Korinther 5, 10a) 

Feiertag
Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres

Erklärung

Der vorletzte Sonntag im Kirchenjahr befasst sich mit dem Weltgericht, wie es vielfach im Neuen Testament angekündigt. Viele Menschen unterliegen der Gefahr, das Kommen des Weltgerichtes in den Zeichen dieser Zeit zu sehen: in Verwüstungen, Naturkatastrophen, Kriegen usw. Dabei machen sie sich zu Beobachtern, obgleich sie doch selbst Betroffene sein müssten. Unser Glaube lehrt uns, dass Gott barmherzig und gnädig ist und dem vergibt, der sich ihm in Vertrauen zuwendet. 

 

KONTAKT

Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
So. 09.11.14
Wochenspruch Sonntag, 09.11.2014 bis…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 09.11.2014 bis Samstag, 15.11.2014

Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, siehe, jetzt ist der Tag des Heils! (2. Korinther 6, 2b) 

Feiertag
Drittletzter Sonntag des Kirchenjahres

Erklärung

Es gehört zu den größten Glaubensgewissheiten der ersten Christen, dass ein von Gott heraufgeführtes Ende allen Seins kurz bevor stehe. Diese Hoffnung wird mit dem Begriff 'Naherwartung' beschrieben. Es hat die Christenheit in eine tiefe Glaubenskrise gestürzt, dass sich diese Erwartung nicht erfüllt hat.
Im Laufe der Kirchengeschichte hat sich die Erwartung des Weltendes mit den Vorstellungen über das individuelle Lebensende vermischt. Davon geben die Bibeltexte des heutigen Sonntags Zeugnis.

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
So. 02.11.14
Wochenspruch Sonntag, 02.11.2014 bis…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 02.11.2014 bis Samstag, 08.11.2014

Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott. (Micha 6, 8) 

 

Erklärung

Mit den Heiligen ist das so eine Sache, jedenfalls evangelisch gesehen. Doch wahrhaft protestantisch sprechen die Bibeltexte des 20. Sonntags nach Trinitatis vom „Heiligtum aller Gläubigen“. Wenn ein Mensch versucht, für Gottes Spielregeln zum Leben, seine Gebote, für die Würde und den Schutz allen Lebens tatkräftig zu leben, so die Texte, werde er geheiligt. Heilig sein bedeute nach dem Wochenspruch: aufmerksam mitgehen mit Gott. Und die Lesung aus der Hebräischen Bibel teilt Gottes Versprechen mit, er werde nahe sein, damit das Leben nicht vergehe.

2. Korinther 3,3-9

3 Ist doch offenbar geworden, dass ihr ein Brief Christi seid, durch unsern Dienst zubereitet, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf fleischerne Tafeln, nämlich eure Herzen.
4 Solches Vertrauen aber haben wir durch Christus zu Gott.
5 Nicht dass wir tüchtig sind von uns selber, uns etwas zuzurechnen als von uns selber; sondern dass wir tüchtig sind, ist von Gott,
6 der uns auch tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig.
7 Wenn aber schon das Amt, das den Tod bringt und das mit Buchstaben in Stein gehauen war, Herrlichkeit hatte, sodass die Israeliten das Angesicht des Mose nicht ansehen konnten wegen der Herrlichkeit auf seinem Angesicht, die doch aufhörte,
8 wie sollte nicht viel mehr das Amt, das den Geist gibt, Herrlichkeit haben?
9 Denn wenn das Amt, das zur Verdammnis führt, Herrlichkeit hatte, wie viel mehr hat das Amt, das zur Gerechtigkeit führt, überschwängliche Herrlichkeit.
 

Andacht der Woche

Der E-Christus

„Early Adopters“ übersetzt gleich „frühzeitige Anwender“ nennt man auf Englisch Menschen, die sich für technische Neuerungen begeistern lassen. Sie haben immer das neueste Gerät am Mann oder an der Frau. Ob Smartphone, Tablet oder Pad. Sie sind dabei und haben es schon, wenn ich noch ein bis zwei Jahre brauche oder ganz auf die Anschaffung verzichte. Ich gehöre zu den späten. Aufgewachsen mit Schwarz-Weiss-Fernsehen staune ich, was heute gängig ist. Anders als Jüngere, nehme ich deshalb E-Mails noch ernst. Ich habe mir den Computer als Erwachsener „erarbeitet“, habe erst nach langem Zögern ein Emailkonto eingerichtet und lese deshalb bis heute zumindest noch die Betreffzeile, bevor ich Spam lösche.

Damals, also zu seiner Zeit, kurz nach seiner persönlichen Wende und seinem Bekenntnis zu Jesu Tod und Auferstehung war Post das modernste Medium. Briefeschreiben war angesagt. Paulus nutzt es gern und oft. Wir haben Zeugnisse davon. Bis dahin war Gott ein Print-Gott. Der Glaube wurde medial weitergegeben – allerdings auf Stein, dann auf Papyrus und Pergament festgehalten. Ich nehme Paulus ernst, wenn ich den Gedanken ausspinne: Heute Gott ist ein E-Gott. Also Weitergedacht: Was ist mit Email und SMS oder Twitter? – Lässt sich Glaube auch so weitergeben? – Wie gesagt, ich lese zumindest noch das Betreff jeder Mail, weil ich mit Emails eben nicht aufgewachsen bin. Ich würde die Mail also öffnen und Gott eine Chance geben. Was ist mit den Early Adopters? –Würden Sie ihren Glauben in der Daten-Cloud angemessen abgespeichert sehen, um jederzeit Zugriff zu haben? –

Paulus selbst gibt die Antwort. Er schreibt: Christen sind im wahrsten Sinne „Einschreiben“ – Einschreiben Gottes. Schon Paulus verlässt Papier oder Stein und spricht von lebendigen Briefen. Der Sprung in die Mails dürfte ihn nicht schrecken. Doch Emails sind schon heute Old School, alte Schule, neudeutsch für veraltet. Würden Jüngere auf einen Twitter-Christus hören?

Paul Dalby, Pastor

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
So. 26.10.14
Wochenspruch Sonntag, 26.10.2014 bis…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 26.10.2014 bis Samstag, 01.11.2014

Heile du mich, Herr, so werde ich heil. Hilf du mir, so ist mir geholfen. (Jeremia 17, 14) 

 

Erklärung

Wie können Christen mit Krankheit oder Leiden umgehen? Der 19. Sonntag nach Trinitatis versucht mit seinen Bibeltexten Mut zu machen gegen den verzweifelten Satz: Da kann man ja doch nichts machen. Grundlage für den Mut ist das feste Vertrauen auf Gottes Möglichkeiten.

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
So. 19.10.14
Wochenspruch Sonntag, 19.10.2014 bis Samstag…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 19.10.2014 bis Samstag, 25.10.2014

Dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe. (1. Johannes 4, 21) 

 

Erklärung

Der 18. Sonntag nach Trinitatis ist bestimmt vom Evangelium über das „höchste Gebot“, das sowohl von der Gottesliebe als auch der Nächstenliebe redet. Dies gibt Gelegenheit, über das Verhältnis der Christen zum jüdischen Volk nachzudenken, denn dieses höchste Gebot stammt in seiner zweifachen Ausrichtung vollständig aus der jüdischen Tradition. Allerdings haben die anderen Texte nicht immer das „höchste Gebot“ im Sinn, sondern reden auch von der Nachfolge im Allgemeinen.

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
So. 12.10.14
Wochenspruch Sonntag, 12.10.2014 bis…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 12.10.2014 bis Samstag, 18.10.2014

Dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe. (1. Johannes 4, 21) 

Erklärung

Worauf verlassen wir uns? Auf uns selbst? Auf unser Glück? Auf andere Menschen? Auf Gott? In den Gottesdiensten sprechen wir ein Glaubensbekenntnis, bekennen wir unser Vertrauen auf Gott. Aber wie sehen die Konsequenzen aus? Ist es nur ein Lippenbekenntnis?
Der 17. Sonntag nach Trinitatis wirft die Frage nach dem Vertrauen auf Gott, nach dem Glauben auf. Da ist das Bekenntnis eine Propheten: „Gott ist meine Stärke“. Da erzählt der Evangelist von einer Frau, der Jesus bescheinigt: „Dein Glaube ist groß“. 

 

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
So. 05.10.14
Wochenspruch Sonntag, 05.10.2014 bis Samstag…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 05.10.2014 bis Samstag, 11.10.2014

Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit. (Psalm 145, 15) 

Erklärung

Für die Ernte danken – ein Relikt in ländlichen Gemeinden? Vermehrt sorgt eine Nahrungsmittelindustrie für volle Lebensmittelregale in den Supermärkten und volle Mülleimer der reichen Länder, zugleich für leere Mägen der Menschen in den anderen Regionen.
Entedankfest feiern bietet die Gelegenheit, sich darauf zu besinnen, was wir und andere zum Leben brauchen. Dank spricht aus, dass etwas nicht selbstverständlich ist. Die Bibeltexte des Sonntags erinnern daran, dass Nahrung nicht Besitz ist oder gar der Gewinnmaximierung dient. Was auf Erden wächst, sollte Allen zum Leben dienen.

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.

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