Andachten

Kurz innehalten. Sich für einen Moment besinnen, woher wir eigentlich kommen, was wichtig ist im Leben. Dabei helfen uns kurze Andachten. Die Pastorinnen und Pastoren des Kirchenkreises Rotenburg verfassen jede Woche zwei Zeitungsandachten für die Rotenburger Rundschau und die Rotenburger Kreiszeitung. Wir veröffentlichen sie hier und schaffen damit ein Archiv, auf das Sie zurückgreifen können, wann immer Sie möchten. Denn: Ihre Zeitung werfen Sie irgendwann in den Papierkorb. Die Andachten behalten jedoch ihre Gültigkeit jenseits der Tagesaktualität.

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Datum
Titel
Name
So. 24.05.15
Wochenspruch Sonntag, 24.05.2015 bis Samstag…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 24.05.2015 bis Samstag, 30.05.2015

Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth. (Sacharja 4, 6)

Feiertag
Pfingstsonntag (Tag der Ausgiessung des Heiligen Geistes)

Erklärung

Verstehenshilfe, Beistand, Neuorientierung, das brauchten die Freunde und Freundinnen Jesu. Nicht anders wir heute. Die Freude zu Ostern ist groß, aber kaum zu verstehen. Jesus ist nicht mehr greifbar. Wo sollen wir jetzt wie anfangen? Was fortsetzen? Das Tun braucht immer wieder neue Motivation, weil es manchmal vergeblich scheint.
Gott will Kraft zu all dem geben, Kraft vergleichbar mit einem Wind, der in Bewegung setzt, vergleichbar mit einem Feuer, das entflammt. Die Geschichte, mit der der Evangelist Lukas in seiner Apostelgeschichte das Geschehen am Pfingsttag in Jerusalem schildert, benutzt diese Bilder. Die Freundinnen und Freunde Jesu spüren diese Kraft.
An beiden Pfingsttagen feiern Christen das Ende Osterzeit und bemerken: jetzt sind wir gefragt. Aber nicht ohne Gottes Hilfe, nicht ohne die Kraft seines Geistes.
In vielen Gemeinden erinnert man sich der Einigkeit im Geist und feiert am Pfingstmontag ökumenische Gottesdienst.

Thema
Ausgiessung des Heiligen Geistes

Luthers Wochensprüche

Es darf nicht jeder das tun, worin er Recht hat,
sondern er muss darauf sehen, was seinem Bruder nützlich und förderlich ist. 

Johannes 14,23-27

23 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen. 24 Wer aber mich nicht liebt, der hält meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr hört, ist nicht mein Wort, sondern das des Vaters, der mich gesandt hat. 25 Das habe ich zu euch geredet, solange ich bei euch gewesen bin. 26 Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

27 Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.  

Andacht der Woche

„Als der Tag der Pfingsten gekommen war …“ Gemeint ist das „Fest des 50. Tags“ oder auch „Wochenfest“, ein Erntedank- und Wallfahrtsfest. Jetzt ist das Frühjahrsgetreide reif, das an Pessach gesät worden war. Jerusalem ist überfüllt von Pilgern, von frommen, gesetzestreuen Juden aus der Diaspora, die das Toragebot befolgen und ihre Erstlingsfrüchte zum Tempel bringen.
An diesem Tag sind auch Jesu Jüngerinnen und Jünger alle beieinander – fünfzig Tage nach der Auferweckung Jesu. Die bislang so furchtsamen Jünger, die sich nach dem Tod Jesu eingeschlossen hatten, fangen an zu reden. Nun ist alle Angst verflogen, alle Hoffnungslosigkeit dahin. Jetzt sind sie Feuer und Flamme für das, was sie an Ostern erlebt haben.

So wie Lukas uns die Geschichte erzählt, erinnert er uns an die Begegnung Gottes mit seinem Volk Israel am Sinai. Der Sturm und die Zungen von Feuer verbinden beide Geschichten: „Und das ganze Volk hatte die Donnerschläge und die Feuerflammen, den Posaunenschall und den rauchenden Berg wahrgenommen.“ (Ex 20,18) Ein alter jüdischer Kommentar zu diesem Vers zieht zur Erklärung Psalm 29,7 heran: „Die Stimme des Ewigen wirft zuckende Feuerflammen“ und folgert: „Sie sahen ein Feuerwort, das aus dem Munde Gottes hervorkam und in die Tafeln eingehauen wurde.“

Das dritte verbindende Motiv ist das Sprachwunder. Eine sehr alte jüdische Auslegung der Sinai-Offenbarung sagt: „Als Gottes Stimme am Sinai hervorkam, teilte sie sich in die siebzig Sprachen (Zungen) der Menschheit, so dass alle Völker sie verstehen konnten.“ Wie an Pfingsten: „Wir alle hören sie in unseren Sprachen von den großen Taten Gottes reden.“ Und wie das Volk Israel am Sinai gerät auch an Pfingsten die zusammengekommene Menge außer sich und ist bestürzt.
Lukas schreibt so den auferweckten Christus und die Gabe des Heiligen Geistes hinein in die große Rettungsgeschichte Gottes mit seinem Volk Israel. An Pfingsten hören alle von den großen Taten Gottes – von Pessach und Ostern, von der Befreiung des Volkes Israel aus der Sklaverei in Ägypten bis zur Auferweckung Jesu.
Heute ist das Wochenfest im Judentum das Gedenkfest an den Bund, den Gott am Sinai mit seinem Volk geschlossen hat, und an die Gabe der Tora. Eine Lernnacht zur Tora ist Brauch in vielen jüdischen Gemeinden.

Heute gedenken wir Christen an Pfingsten an die weltweite Ökumene, an einen neuen Bundesschluss Gottes, nun mit den Völkern der Welt. Eine Zeitansage für die Völker, wie sie der Epheserbrief deutet: „So sind wir nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen.“

Die Grenzen zwischen Israel und den Völkern also eingerissen? Für uns bleibt das allzuoft ein Hoffnungssatz. Denn die trennenden Mauern sind in einer Welt des Antisemitismus noch nicht eingerissen, und die Völker und Israel leben nicht im Frieden miteinander. Pfingsten liegt noch vor uns, und wir feiern, was erst noch geschehen wird.
In diesem Jahr fallen jüdisches Wochenfest und unser Pfingstfest auf den gleichen Tag – eine gute Gelegenheit, die Zeitansage für die Völker neu sprechen: Feuer und Flamme zu sein, erfasst von den großen Taten Gottes.

Wolfgang Raupach-Rudnick, Pastor i.R.

 

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
So. 17.05.15
• Wochenspruch Sonntag, 17.05.2015 bis…
Wochenspruch
• Wochenspruch Sonntag, 17.05.2015 bis Samstag, 23.05.2015

Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde, will ich alle zu mir ziehen. (Johannes 12, 32) 

Feiertag
Exaudi (6. Sonntag nach Ostern)

 

Erklärung

Einerseits alleingelassen, andererseits die Verheißung von Hilfe: Der Sonntag Exaudi (Herr, höre mich) spiegelt die Situation unseres Christenlebens. Es ist Zwischenzeit, eine Zeit nach Ostern und Himmelfahrt in Erwartung des Pfingstfestes. Jesus ist aus dem Blickfeld seiner Freunde und Freundinnen entschwunden, ist für sie nicht mehr greifbar, aber er hat ihnen seine Kraft versprochen, den Heiligen Geist. Gott oder Jesus sind für uns Christenmenschen nicht greifbar, aber haben uns dennoch ihre Nähe und Hilfe zugesagt. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln erzählen davon die Bibeltexte dieses Sonntags. 

Thema
Die wartende Gemeinde

  • Luthers Wochensprüche

Anmaßung ist der Kopf der Schlange. 

Johannes 15,26-16,4

26 Wenn aber der Tröster kommen wird, den ich euch senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird Zeugnis geben von mir. 27 Und auch ihr seid meine Zeugen, denn ihr seid von Anfang an bei mir gewesen.
1 Das habe ich zu euch geredet, damit ihr nicht abfallt. 2 Sie werden euch aus der Synagoge ausstoßen. Es kommt aber die Zeit, dass, wer euch tötet, meinen wird, er tue Gott einen Dienst damit. 3 Und das werden sie darum tun, weil sie weder meinen Vater noch mich erkennen. 4 Aber dies habe ich zu euch geredet, damit, wenn ihre Stunde kommen wird, ihr daran denkt, dass ich's euch gesagt habe. Zu Anfang aber habe ich es euch nicht gesagt, denn ich war bei euch. 

Andacht der Woche

Sie kamen nachts. Brachen die Türen auf, bedrohten die Familien mit ihren Gewehren und plünderten die Häuser. Sie verjagten alle, an deren Türen sie vorher ein „N“ für Nasrani, also Christ, gemalt hatten. So erzählte es unlängst Erzdiakon Emanuel Youkhana aus dem Irak über die Gräueltaten des „Islamischen Staates“. In einem Interview mit einer großen deutschen Wochenzeitung berichtete er von den Vertreibungen und Ermordungen, die seine Gemeinden in der Ninive-Ebene zurzeit erleiden.

Keine andere Religionsgemeinschaft auf der Welt wird gegenwärtig stärker verfolgt als das Christentum. Auch wenn über genaue Zahlen immer wieder debattiert wird, so ist unstrittig: Die größte Gruppe derjenigen, die aus religiösen Gründen verfolgt oder ermordet werden, sind Christinnen und Christen. Nicht nur in muslimischen Staaten ist dies so. China, Nordkorea oder auch Eritrea verfolgen von Seiten des Staates Menschen, die zu einer christlichen Gemeinde gehören.

„Es kommt aber die Zeit, dass, wer euch tötet, meinen wird, er tue Gott einen Dienst damit.“ Verfolgung, Anfeindung und vielleicht sogar drohender Tod. Dies alles spricht auch aus den Versen, die Jesus in seinen Abschiedsworten an seine Jüngerinnen und Jünger richtet. Weit weg erscheint uns dies hier in unseren Gemeinden. Wie ein Bericht aus ferner Zeit, als die ersten Christinnen und Christen sich von ihren jüdischen Wurzeln trennten. Denn das ist die historische Situation, aus der heraus Johannes sein Evangelium geschrieben hat. Einer Zeit der innerjüdischen Konflikte zwischen denen, die an Jesus als den Messias glaubten, den Judenchristen also, und denen, die weiter auf den Messias warteten und in ihrem jüdischen Glauben blieben. Dies ist zwar Vergangenheit, aber der jüdische Ursprung unseres Glaubens ist und bleibt Teil unserer Geschichte als Kirche. Die aktuellen Diskussionen um den Wert der Texte des Alten Testaments in unseren Gottesdiensten und unserer religiösen Praxis hat die Sensibilität dafür noch einmal geschärft.

Auch wenn es weit weg erscheint, dass Christinnen und Christen weltweit verfolgt und bedroht werden, so begegnen uns doch manchmal direkt in unserer Nachbarschaft Menschen mit solch einer Geschichte. Die syrische Christin, die von ihrer Flucht erzählt. Noch immer weiß sie nicht, wo zwei ihrer vier Kinder sind, seitdem die Familie Hals über Kopf die Heimat verließ und über dunkle Wege nach Deutschland gelangte. Der Somalier, der im Kirchenasyl lebt, weil er über das Mittelmeer nach Europa kam und wieder nach Italien abgeschoben werden soll.

Jesus spricht seine Jüngerinnen und Jünger als Zeuginnen und Zeugen an. „Auch ihr seid meine Zeugen.“ Wer Zeuge ist, gibt Auskunft. Und Glaubenszeugen versuchen auch mit ihrem Leben, ihren Taten, Auskunft zu geben. Im Hier und im Jetzt. So wie es Dietrich Bonhoeffer einmal gesagt hat, ein Zeuge, der für seinen Glauben in den Tod gegangen ist: „Es gibt in der ganzen Weltgeschichte immer nur eine bedeutsame Stunde – die Gegenwart. Wer aus der Gegenwart flieht, flieht die Stunden Gottes, wer aus der Zeit flieht, flieht Gott. Dienet der Zeit! Der Herr der Zeiten ist Gott, der Wendepunkt der Zeiten ist Christus, der rechte Zeitgeist ist der Heilige Geist.“

Sonja Domröse, Pastorin

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
So. 10.05.15
Wochenspruch Sonntag, 10.05.2015 bis Samstag…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 10.05.2015 bis Samstag, 16.05.2015

Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet. (Psalm 66, 20) 

Feiertag
Rogate (5. Sonntag nach Ostern)

 

Erklärung

Der Name dieses Sonntags rührt von den Bittumgängen her, die in vergangener Zeit (und manchenorts noch heute) auf den Feldern für eine gute Ernte vollzogen wurden. Diese Bittumgänge begannen am Sonntag Rogate (= Betet!) und wurden in der damit beginnenden Woche fortgeführt.
Der Sonntag Rogate wird in der evangelischen Kirche als Missionssonntag begangen. Mit ihm beginnt die „Missionsopferwoche“.
Der Sonntag Rogate ist der Betsonntag. Dieses Thema wird in den Perikopen vielfach beleuchtet. Auch dieses Thema ist eine Antwort auf das Ostergeschehen: Die Gemeinde ist nun frei durch Jesus Christus, Gott direkt zu bitten, ohne jeglichen Mittler, wie es zuvor notwendig gewesen war. 

Quelle: © Martin Senftleben www.daskirchenjahr.de

Thema
Die betende Gemeinde

Luthers Wochensprüche

Es ist dem lieben Gott sehr recht, wenn du einmal aus Herzensgrund lachst.

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
So. 03.05.15
Wochenspruch Sonntag, 03.05.2015 bis Samstag…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 03.05.2015 bis Samstag, 09.05.2015

Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder! (Psalm 98, 1a) 

Feiertag
Kantate (4. Sonntag nach Ostern)

Erklärung

Befreit aufatmen können und dem Atem eine Stimme geben: Das Singen ist Thema des Sonntags Kantate (Singt), des 4. Sonntags nach Ostern. Die Anfangsworte aus dem Wochenpsalm, Psalm 98, Geben dem Sonntag seinen Namen. Der Psalmdichter ruft auf: „Singet dem Herrn ein neues Lied“ und nennt Gottes Wunder als Grund für Jauchzen und Jubeln. Die weiteren Texte für den Gottesdienst nennen weitere Gründe: Gottes Zukunftsvision (Jesaja 12), die Ausstrahlung eines Christenmenschen (Kolosserbrief 3), Jesu Jubel (Matthäusevangelium 11) und die Befreiungstaten Gottes (Apostelgeschichte 16)
In vielen Gemeinden stimmen Chor, Posaunen, Orgel in das Singen ein, werden Gottesdienste kirchenmusikalisch besonders ausgestaltet. 

Thema
Die singende Gemeinde

KONTAKT

Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
So. 26.04.15
Wochenspruch Sonntag, 26.04.2015 bis Samstag…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 26.04.2015 bis Samstag, 02.05.2015

Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. (2. Korinther 5, 17) 

Feiertag
Jubilate (3. Sonntag nach Ostern)

 

Erklärung

Rund um die Welt, in allen Nationen und Völkern gibt es Grund zu jubeln. So jedenfalls beginnt der Dichter des Psalm 66 sein Lied. Mit diesem 3. Sonntag nach Ostern „Jubilate“ beginnt eine Reihe von Sonntagen, die mit ihren aus Psalmanfängen übernommenen Namen zum Tun aufrufen.
Mit dem Jubeln wird begonnen. Freude kann laut werden, Sprache und Töne finden, zu hören sein. Wie der Psalm sagt: rund um die Erde.
Gründe zum Jubeln werden in den gottesdienstlichen Texten einige genannt: Es beginnt mit der Freude über Gott, den Schöpfer. Die enge Verbindung mit Christus wird betont: Er der Weinstock, wir die Reben. Schließlich: Nach Ostern haben wir eine Perspektive. Die Grenzen der Welt, des Irdischen sind überwunden. Wir haben jeden Tag die Gelegenheit neu anzufangen, zuversichtlich, dass wir Ungeahntes für uns entdecken.

 

Thema
Die neue Schöpfung

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
So. 19.04.15
Wochenspruch Sonntag, 19.04.2015 bis Samstag…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 19.04.2015 bis Samstag, 25.04.2015

Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben. (Johannes 10, 11a. 27-28a) 

Feiertag
Miserikordias Domini (2. Sonntag nach Ostern)

 

 

Erklärung

Gott ist der gute Hirte, der es an nichts fehlen lässt: Der Psalm vom Hirten ist vielen noch bekannt. Der Sonntag Miserikordias Domini handelt von der „Güte des Herrn“ und benutzt dazu das Bild des Hirten, ein Bild, das sich als roter Faden zwischen den biblischen Buchdeckeln zieht: Die Sorge um Wohlergehen und Recht für jeden Menschen. Aufgrund von Gottes Güte und Sorge jedenfalls müsste niemand Mangel haben und niemand bedroht sein.
Die Texte dieses Sonntags stellen darüber hinaus auch die Frage: Wer ist ein guter Hirte? Jesus nennt sich als Beispiel (Johannesevangelium 10). Doch wer folgt diesem Beispiel, wer sonst noch weidet wen, wie es recht ist? Wer lässt wen wie an der Güte des Herrn teilhaben? Fragen nicht nur an die Amtsträger, die Hirten genannt werden. Fragen an diejenigen, die Verantwortung tragen, die leitende Positionen innehaben, Fragen aber auch an jeden einzelnen im Volke Gottes.

 

Thema
Der gute Hirte

KONTAKT

Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
So. 12.04.15
Wochenspruch Sonntag, 12.04.2015 bis Samstag…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 12.04.2015 bis Samstag, 18.04.2015

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. (1. Petrus 1, 3)

 

 

Feiertag
Quasimodogeniti (1. Sonntag nach Ostern)

Erklärung

Wie neugeboren – Worte, die verbildlichen: Ich habe neue Kraft geschöpft. Jetzt kann ich wieder loslegen.
Neu geboren, so kennzeichnet das Neue Testament einen getauften Menschen. Der Sonntag nach Ostern knüpft an das Ostergeschehen an, indem er das Ereignis der Taufe aufnimmt: Wie Jesus am Ostermorgen wiedergeboren wurde, so wird ein Mensch in der Taufe neu geboren. Ursprünglich legten die an Ostern Getauften auch an diesem Sonntag erst ihre Taufkleider ab. Daher die ursprüngliche und in der katholischen Kirche noch gebräuchliche Bezeichnung „Weißer Sonntag“.
Der in der evangelischen Kirche benutzte Name des Sonntags „Quasimodogeniti“ nimmt das Bild der Neugeburt auf: „wie die neugeborenen Kinder“. Das Zitat aus dem 1. Petrusbrief vergleicht das Verlangen von Säuglingen mit dem Begehren eines getauften Menschen nach Gottes Wort. Die Lesungen des Sonntags sprechen von der neuen Lebenskraft, der Lebendigkeit, die der Glaube geben kann. 

Thema
Die neue Geburt

Luthers Wochensprüche

Die Vernunft ist das größte Hindernis für den Glauben,
weil alles Göttliche ihr widersinnig erscheint. 

 

KONTAKT

Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
So. 05.04.15
Wochenspruch Sonntag, 05.04.2015 bis Samstag…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 05.04.2015 bis Samstag, 11.04.2015

Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle. (Offenbarung 1, 18) 

·  Feiertag
Tag der Auferstehung des Herrn

·  Erklärung

Christen jubeln wieder: „Halleluja“ und „Ehre sei Gott in der Höhe“ erschallen am Ostermorgen in den Gottesdiensten. Das Licht einer Osterkerze durchbricht die Finsternis, ihr Licht verbreitet sich mit den Kerzen der Gottesdienstbesucherinnen und –besucher in der Osternacht. Es darf gelacht werden über den Tod. Der alte Ostergruß kündet die aktuelle Nachricht: „Er ist auferstanden!“ – „Er ist wahrhaftig auferstanden!“
Dies ist auch die einhellige frohe Botschaft der Evangelisten in ihren durchaus unterschiedlichen Erzählungen zum Ostermorgen, ein Geschehen, das den menschlichen Horizont übersteigt. Doch gerade deswegen ist dies zentrale Glaubensaussage für Christen und darum Ostern das wegweisende Fest: Gott hat die Grenzen aufgehoben, die der Tod setzt.
Nicht nur die Evangelien und die Geschichten vom Erscheinen des Auferstandenen unter seinen Freundinnen und Freunden sind darum als gottesdienstliche Texte zu hören. Es wird erinnert: Wo das Wasser des Roten Meeres eine Barriere schien, machte Gott den Weg frei. Wo Menschen von Unfruchtbarkeit sprachen, brachte die Frau Hanna ein Kind zur Welt. Wo zwei Freunde Jesu all ihrer Hoffnungen beraubt wieder den Weg in ihr altes Leben angetreten hatten, spürten sie plötzlich wieder ihn als Hoffnung an ihrer Seite.
Der Ostermorgen war ursprünglich der Tauftermin der Christen, unmittelbar mit der Botschaft des Osterfestes verbunden: Untertauchen in den Tod, aber den Fluten wieder entkommen.
Aus ursprünglich einer ganzen Festwoche sind zwei Feiertage erhalten. Während dieser Woche, bis zum kommenden Sonntag trugen die Getauften ihre weißen Taufkleider. Der Sonntag nach Ostern erhielt deswegen auch die Bezeichnung „Weißer Sonntag“.

 ·  Thema
Sieg über den Tod

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
So. 29.03.15
Wochenspruch Sonntag, 29.03.2015 bis…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 29.03.2015 bis Samstag, 04.04.2015

Der Menschensohn muss erhöht werden, damit alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben. (Johannes 3, 14b-15) 

Feiertag
Palmarum (6. Sonntag in der Passionszeit)

Erklärung

Der Palmsonntag eröffnet die Karwoche. Übereinstimmend berichten die Evangelisten von einem Einzug Jesu in Jerusalem. Er reitet auf einem Esel, das Volk am Straßenrand empfängt ihn wie einen König: eine Szenerie, die Herrschaft aber Verzicht auf Macht, Gewalt und Reichtum vereint. Die Hoffnung auf einen König nach Gottes Art erscheint erfüllt.
Doch eine solche Herrschaft steht den Interessen weltlicher Machthaber entgegen. Mit ihren Mitteln durchkreuzen sie Gottes Herrschaftsabsichten. So scheint alles beim Alten zu bleiben auf Erden: Herrschsucht, Willkür, Brutalität, Leiden, Tod. Der gerade noch gefeierte Gotteskönig wird hingerichtet. Am Karfreitag gedenken Christen dieses Geschehens.
Am Vortag aber wird bereits ein anderer Akzent gesetzt: Weiß als liturgische Farbe deutet bereits auf das Osterfest hin, Weiß als Symbol für Licht inmitten der Finsternis. Der Gründonnerstag erinnert an die erste Abendmahlsfeier. Jesus feiert mit seinen Freundinnen und Freunden das Passahmahl und deutet es neu. Durch ihn wird das Festmahl, das an die Befreiung des Volkes Israel aus der ägyptischen Zwangsherrschaft erinnert, zum Mahl, das den Anbruch von Gottes Herrschaft markiert und so voller Vorfreude gefeiert werden kann. 

Thema                           
Der Einzug des Königs

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
So. 22.03.15
Wochenspruch Sonntag, 22.03.2015 bis Samstag…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 22.03.2015 bis Samstag, 28.03.2015

Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele. (Matthäus 20, 28) 

Feiertag
Judika (5. Sonntag in der Passionszeit)

Erklärung

Nach dem Sonntag Laetare, an dem die Hingabe Jesu bedacht wurde, betont der Sonntag Judika den Gehorsam Christi genauso wie unseren Gehorsam. Es geht also um unsere Antwort auf Gottes Handeln und Gebot, die unaufgebbare Dualistik der Gnade Gottes: wenn sie nicht angenommen wird, kann sie auch nicht wirken. Es ist die Freiheit der Selbstentscheidung, von Gott geschenkt, die uns auch das Verderben bringen kann. Die Texte zeigen uns in teilweise grausamer Härte, wie Gehorsam immer auch zum Segen führt. Es geht um die Selbsthingabe Jesu an Gott und die Menschen in seinem Leben und Wirken. 

Quelle: © Martin Senftleben, www.daskirchenjahr.de

Thema
Gehorsam und Hingabe

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
Sa. 14.03.15
Wochenspruch, Sonntag, 15.03.2015 bis…
Wochenspruch
Wochenspruch, Sonntag, 15.03.2015 bis Samstag, 21.03.2015

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. (Johannes 12, 24) 

 

Feiertag
Laetare (4. Sonntag in der Passionszeit)

 

 

Erklärung

Der Sonntag Laetare steht in der Mitte der Fastenzeit und wird deshalb auch „Mittfasten” genannt. Ein anderer Name für diesen Sonntag aufgrund des Evangeliums von der Brotvermehrung ist „Brotsonntag”.

Nachdem bisher der Aspekt der Schuld gegenüber Gott stärker in den Vordergrund getreten ist, tritt nun am Sonntag Laetare Gottes Handeln an uns Menschen in den Vordergrund als Antwort auf unsere Verfehlungen. Dadurch wird der wichtige Aspekt des Evangeliums deutlich, dass wir eben in erster Linie durch Gottes Hilfe frei werden von unseren Verfehlungen, und nicht durch unsere eigenen Werke. Ein Innehalten, ein fast fröhliches Aufatmen innerhalb der Passionszeit. 

KONTAKT

Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
Sa. 07.03.15
Wochenspruch Sonntag, 08.03.2015 bis Samstag…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 08.03.2015 bis Samstag, 14.03.2015

Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. (Lukas 9, 62) 

Feiertag
Okuli (3. Sonntag in der Passionszeit)

Erklärung

Der Sonntag Okuli hat das Thema „Konsequente Nachfolge”, also die Ausrichtung des Lebens am Vorbild Jesu Christi. In diesem Thema klingt alles mit, was zum Thema Nachfolge von Bedeutung ist.

„Oculi” lautet das erste Wort des Introitus (Eingangsgebet der Messe): Oculi mei semper ad Dominum = Meine Augen schauen immer auf zum Herrn) am Sonntag Oculi, dem dritten Fastensonntag. Dieser Tag wird auch benannt: Sexagesima media, medium sexagesime. 

Thema
Nachfolge

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
So. 01.03.15
Wochenspruch Sonntag, 01.03.2015 bis Samstag…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 01.03.2015 bis Samstag, 07.03.2015

Gott erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. (Römer 5, 8) 

Feiertag
Reminiszere (2. Sonntag in der Passionszeit)

Erklärung

Der Sonntag Reminiszere hat das Gleichnis von den bösen Weingärtnern zum Thema. Es geht dabei um das Verhältnis zwischen Gott und Mensch. Wohl wissend, was sie tun, bringen die Weingärtner den Sohn des Besitzers um, hoffend, dass sie dann den ganzen Besitz für sich einstreichen können. Das Gleichnis soll darauf hindeuten, dass die Menschen, die eine Verantwortung von Gott übertragen bekommen haben (jeder), das ihnen Anvertraute lieber als ihr Eigentum ansehen wollen und dabei die Rechte Gottes zu mißachten (und damit auch seine Macht). Die Frage dieses Sonntags und dieser Woche ist daher die nach unserem Verhältnis zu Gott. 

Thema
Gott und Mensch

KONTAKT

Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
So. 22.02.15
Wochenspruch Sonntag, 22.02.2015 bis Samstag…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 22.02.2015 bis Samstag, 28.02.2015

Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre. (1. Joh 3, 8b)

Feiertag
Invokavit (1. Sonntag in der Passionszeit)

Erklärung

Der Sonntag Invokavit (lat. von „Er ruft mich an, darum will ich ihn erhören“. Psalm 91,15) hat die Geschichte der Versuchung Jesu zum Thema. In der alttestamentlichen Lesung geht es darum, wie die Menschen im Garten Gottes den Verlockungen der Schlange erliegen (1. Mose 3,1-19(20-24)). Das Evangelium (Matthäus 4,1-11,) bericht davon, wie der Menschensohn nach vierzigtägigem Fasten in der Wüste, den Verlockungen des Bösen widersteht.

 

Thema
Versuchung

KONTAKT

Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
So. 15.02.15
Wochenspruch Sonntag, 15.02.2015 bis…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 15.02.2015 bis Samstag, 21.02.2015

Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn. (Lukas 18, 31) 

Feiertag
Estomihi (Sonntag vor der Passionszeit)

Erklärung

Die Karnevalszüge ziehen mit Getöse durch die Straßen. Menschen genießen die „tollen Tage“, bevor am Aschermittwoch alles vorbei ist. Der evangelische Gottesdienst macht mit seiner Evangelienlesung eine Woche vor der Passionszeit bereits das Leiden zum Thema.
Der Name des Sonntags, Estomihi, mag als Anspruch klingen oder aber Bitte im Angesicht des Leidens sein. Er geht auf den Beginn des Sonntagspsalms zurück: Sei mir ein starker Fels und eine Burg (Psalm 31).
Wie geht ihr mit dem Leid und der Ungerechtigkeit um? Mit welcher Motivation tut ihr das? Diese Fragen stellen die weiteren gottesdienstlichen Texte. Eines der motivierenden Bilder: Recht und Gerechtigkeit mögen erfrischend sein und nie versiegen.

KONTAKT

Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
Sa. 07.02.15
Wochenspruch Sonntag, 08.02.2015 bis Samstag…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 08.02.2015 bis Samstag, 14.02.2015

Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht. (Hebräer 3, 15)
 

Feiertag
Sexagesimae (2. Sonntag vor der Passionszeit)

Erklärung

Was führt zum Erfolg im Leben? Ist ein Erfolg messbar? Welche Maßstäbe gelten unter uns? Welche Maßstäbe gelten für den Glauben? Der zweite Sonntag vor der Passionszeit stellt mit seinen Texten diese Fragen.
Offensichtlicher Misserfolg, menschliche Schwächen und das weltliche Urteil darüber müssen nicht entmutigen. „Hundertfache Frucht“ ist den im wahren Wortsinn Rechtschaffenden möglich und ihre Schwächen werden von Gott anders bewertet.
Der Name des zweiten Sonntags vor der Passionszeit, Sexagesimae, beziffert die Tage bis zum Osterfest. Sechzig so die deutsche Bedeutung, genau gezählt sind es 56 Tage.. 

Thema
Die Wirkung des Wortes

KONTAKT

Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
Sa. 31.01.15
Wochenspruch Sonntag, 01.02.2015 bis Samstag…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 01.02.2015 bis Samstag, 07.02.2015

Wir liegen vor dir mit unserem Gebet und vertrauen nicht auf unsere Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit. (Daniel 9, 18) 

Septuagesimae (3. Sonntag vor der Passionszeit)

Erklärung

Während aus den Verkaufsregalen schon bald Schokoladenhasen und und bunte Eier locken, verstummt in den Gottesdiensten für neun Wochen das Halleluja. Das Jubeln wird erst wieder am Ostermorgen erklingen.
Mit dem Sonntag Septuagesima, dem dritten Sonntag vor der Passionszeit, beginnt für die evangelischen Christen die Zeit der Vorbereitung auf das Osterfest. Zunächst mit dem Nachdenken über Gerechtigkeit. Die Frage nach einem gerechten Gott plagte damals Martin Luther. Seine Entdeckung: Gottes Gnade nicht zu verdienen, sondern darauf vertrauend zu leben. Bibeltexte und Wochenlied machen dies zum Thema.

Thema
Lohn und Gnade

KONTAKT

Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
So. 25.01.15
Wochenspruch, Sonntag, 25.01.2015 bis…
Wochenspruch
Wochenspruch, Sonntag, 25.01.2015 bis Samstag, 31.01.2015

Über dir geht auf der Herr, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. (Jesaja 60, 2b)
 

Feiertag
Letzter Sonntag nach Epiphanias

Erklärung

Was bleibt von und was folgt der Geburt im Stall von Bethlehem? Das Fest Epiphanias, zu Deutsch Erscheinung, und die folgenden Sonntage gehen dieser Frage nach. Sie gehören noch zum Weihnachtsfestkreis.
Gott wird sichtbar in Jesus über die Grenzen Israels hinaus, sowohl in dem neugeborenen Kind als auch im herangewachsenen Mann. Davon handeln die Texte in den Gottesdiensten der Epiphaniaszeit: Gelehrte aus fernen Landen kommen, um den „neugeborenen König anzubeten“; während der Taufe Jesu (Evangelium am 1. Sonntag nach Epiphanias) und auf einem Berg im Beisein der engsten Freunde (Evangelium am letzten Sonntag der Epiphaniaszeit) vermacht Gott seine Kraft an Jesus: „Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe“; während einer Hochzeitsfeier in dem Dorf Kana setzt Jesus selbst das erste Zeichen dieser Kraft.

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
So. 18.01.15
Wochenspruch Sonntag, 18.01.2015 bis…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 18.01.2015 bis Samstag, 24.01.2015

Das Gesetz ist durch Mose gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden. (Johannes 1, 17) 

 

Erklärung

Was bleibt von und was folgt der Geburt im Stall von Bethlehem? Das Fest Epiphanias, zu Deutsch Erscheinung, und die folgenden Sonntage gehen dieser Frage nach. Sie gehören noch zum Weihnachtsfestkreis.
Gott wird sichtbar in Jesus über die Grenzen Israels hinaus, sowohl in dem neugeborenen Kind als auch im herangewachsenen Mann. Davon handeln die Texte in den Gottesdiensten der Epiphaniaszeit: Gelehrte aus fernen Landen kommen, um den „neugeborenen König anzubeten“; während der Taufe Jesu (Evangelium am 1. Sonntag nach Epiphanias) und auf einem Berg im Beisein der engsten Freunde (Evangelium am letzten Sonntag der Epiphaniaszeit) vermacht Gott seine Kraft an Jesus: „Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe“; während einer Hochzeitsfeier in dem Dorf Kana setzt Jesus selbst das erste Zeichen dieser Kraft.

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
So. 11.01.15
Wochenspruch Sonntag, 11.01.2015 bis Samstag…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 11.01.2015 bis Samstag, 17.01.2015

Die der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. (Röm 8, 14) 

Erklärung

Was bleibt von und was folgt der Geburt im Stall von Bethlehem? Das Fest Epiphanias, zu Deutsch Erscheinung, und die folgenden Sonntage gehen dieser Frage nach. Sie gehören noch zum Weihnachtsfestkreis.
Gott wird sichtbar in Jesus über die Grenzen Israels hinaus, sowohl in dem neugeborenen Kind als auch im herangewachsenen Mann. Davon handeln die Texte in den Gottesdiensten der Epiphaniaszeit: Gelehrte aus fernen Landen kommen, um den „neugeborenen König anzubeten“; während der Taufe Jesu (Evangelium am 1. Sonntag nach Epiphanias) und auf einem Berg im Beisein der engsten Freunde (Evangelium am letzten Sonntag der Epiphaniaszeit) vermacht Gott seine Kraft an Jesus: „Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe“; während einer Hochzeitsfeier in dem Dorf Kana setzt Jesus selbst das erste Zeichen dieser Kraft.

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Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.

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