Andachten

Kurz innehalten. Sich für einen Moment besinnen, woher wir eigentlich kommen, was wichtig ist im Leben. Dabei helfen uns kurze Andachten. Die Pastorinnen und Pastoren des Kirchenkreises Rotenburg verfassen jede Woche zwei Zeitungsandachten für die Rotenburger Rundschau und die Rotenburger Kreiszeitung. Wir veröffentlichen sie hier und schaffen damit ein Archiv, auf das Sie zurückgreifen können, wann immer Sie möchten. Denn: Ihre Zeitung werfen Sie irgendwann in den Papierkorb. Die Andachten behalten jedoch ihre Gültigkeit jenseits der Tagesaktualität.

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Datum
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Name
So. 02.02.14
Wochenspruch, Sonntag, 02.02.2014 bis…
Frank Heyden
Wochenspruch, Sonntag, 02.02.2014 bis Samstag, 08.02.2014

Kommt her und sehet an die Werke Gottes, der so wunderbar ist in seinem Tun an den Menschenkindern. (Psalm 66,5)

 

Erklärung

Was bleibt von und was folgt der Geburt im Stall von Bethlehem? Das Fest Epiphanias, zu Deutsch Erscheinung, und die folgenden Sonntage gehen dieser Frage nach. Sie gehören noch zum Weihnachtsfestkreis.
Gott wird sichtbar in Jesus über die Grenzen Israels hinaus, sowohl in dem neugeborenen Kind als auch im herangewachsenen Mann. Davon handeln die Texte in den Gottesdiensten der Epiphaniaszeit: Gelehrte aus fernen Landen kommen, um den „neugeborenen König anzubeten“; während der Taufe Jesu (Evangelium am 1. Sonntag nach Epiphanias) und auf einem Berg im Beisein der engsten Freunde (Evangelium am letzten Sonntag der Epiphaniaszeit) vermacht Gott seine Kraft an Jesus: „Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe“; während einer Hochzeitsfeier in dem Dorf Kana setzt Jesus selbst das erste Zeichen dieser Kraft. 

 

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover

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So. 26.01.14
Wochenspruch, Sonntag, 26.01.2014 bis…
Frank Heyden
Wochenspruch, Sonntag, 26.01.2014 bis Samstag, 01.02.2014

Es werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes. (Lukas 13, 29) 

 

Erklärung

Was bleibt von und was folgt der Geburt im Stall von Bethlehem? Das Fest Epiphanias, zu Deutsch Erscheinung, und die folgenden Sonntage gehen dieser Frage nach. Sie gehören noch zum Weihnachtsfestkreis.
Gott wird sichtbar in Jesus über die Grenzen Israels hinaus, sowohl in dem neugeborenen Kind als auch im herangewachsenen Mann. Davon handeln die Texte in den Gottesdiensten der Epiphaniaszeit: Gelehrte aus fernen Landen kommen, um den „neugeborenen König anzubeten“; während der Taufe Jesu (Evangelium am 1. Sonntag nach Epiphanias) und auf einem Berg im Beisein der engsten Freunde (Evangelium am letzten Sonntag der Epiphaniaszeit) vermacht Gott seine Kraft an Jesus: „Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe“; während einer Hochzeitsfeier in dem Dorf Kana setzt Jesus selbst das erste Zeichen dieser Kraft.

 

 

 

 

 

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover

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So. 19.01.14
Wochenspruch, Sonntag, 19.01.2014 bis…
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Wochenspruch, Sonntag, 19.01.2014 bis Samstag, 25.01.2014

Wir kommen nie aus den Traurigkeiten heraus, wenn wir uns ständig den Puls fühlen.

  • Luthers Wochensprüche

  • Hebr 12, 12-18 (19-21) 22-25a

    12 Darum stärkt die müden Hände und die wankenden Knie 13 und macht sichere Schritte mit euren Füßen, damit nicht jemand strauchle wie ein Lahmer, sondern vielmehr gesund werde. 14 Jagt dem Frieden nach mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird, 15 und seht darauf, dass nicht jemand Gottes Gnade versäume; dass nicht etwa eine bittere Wurzel aufwachse und Unfrieden anrichte und viele durch sie unrein werden; 16 dass nicht jemand sei ein Abtrünniger oder Gottloser wie Esau, der um der einen Speise willen seine Erstgeburt verkaufte. 17 Ihr wisst ja, dass er hernach, als er den Segen ererben wollte, verworfen wurde, denn er fand keinen Raum zur Buße, obwohl er sie mit Tränen suchte. 18 Denn ihr seid nicht gekommen zu dem Berg, den man anrühren konnte und der mit Feuer brannte, und nicht in Dunkelheit und Finsternis und Ungewitter 19 und nicht zum Schall der Posaune und zum Ertönen der Worte, bei denen die Hörer baten, dass ihnen keine Worte mehr gesagt würden; 20 denn sie konnten's nicht ertragen, was da gesagt wurde (2.Mose 19,13): »Und auch wenn ein Tier den Berg anrührt, soll es gesteinigt werden.« 21 Und so schrecklich war die Erscheinung, dass Mose sprach (5.Mose 9,19): »Ich bin erschrocken und zittere.« 22 Sondern ihr seid gekommen zu dem Berg Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, und zu den vielen tausend Engeln und zu der Versammlung 23 und Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel aufgeschrieben sind, und zu Gott, dem Richter über alle, und zu den Geistern der vollendeten Gerechten 24 und zu dem Mittler des neuen Bundes, Jesus, und zu dem Blut der Besprengung, das besser redet als Abels Blut. 25 Seht zu, dass ihr den nicht abweist, der da redet.

 

 

 

 

 

Siehe Internetseite der Landeskirche

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So. 12.01.14
Wochenspruch Sonntag, 12.01.2014 bis Samstag…
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Wochenspruch Sonntag, 12.01.2014 bis Samstag, 18.01.2014

Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. (Römer 8,14)

Erklärung

Was bleibt von und was folgt der Geburt im Stall von Bethlehem? Das Fest Epiphanias, zu Deutsch Erscheinung, und die folgenden Sonntage gehen dieser Frage nach. Sie gehören noch zum Weihnachtsfestkreis.
Gott wird sichtbar in Jesus über die Grenzen Israels hinaus, sowohl in dem neugeborenen Kind als auch im herangewachsenen Mann. Davon handeln die Texte in den Gottesdiensten der Epiphaniaszeit: Gelehrte aus fernen Landen kommen, um den „neugeborenen König anzubeten“; während der Taufe Jesu (Evangelium am 1. Sonntag nach Epiphanias) und auf einem Berg im Beisein der engsten Freunde (Evangelium am letzten Sonntag der Epiphaniaszeit) vermacht Gott seine Kraft an Jesus: „Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe“; während einer Hochzeitsfeier in dem Dorf Kana setzt Jesus selbst das erste Zeichen dieser Kraft.

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So. 05.01.14
Wochenspruch, Sonntag, 05.01.2014 bis…
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Wochenspruch, Sonntag, 05.01.2014 bis Samstag, 11.01.2014

Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. (Johannes 1, 14)

 

  • Erklärung

Der 2. Sonntag nach dem Christfest geht mit seinem Evangelium weit in die Jugend Jesu hinein: der 12-jährige Jesus im Tempel erschreckt nicht nur seine Eltern, sondern ruft auch Bewunderung unter den Gelehrten des Volkes Israel hervor. Die übrigen Perikopen sprechen von dem Wunder der Offenbarung Jesu als des Sohnes Gottes.

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Di. 31.12.13
Kirchliche Woche, Sonntag, 29.12.2013 bis…
Frank Heyden
Kirchliche Woche, Sonntag, 29.12.2013 bis Samstag, 04.01.2014

Barmherzig und gnädig ist der Herr, geduldig und von großer Güte. (Psalm 103,8)

Martin Luther dichtete zu Weihnachten, die Engel mögen „uns solch neues Jahr“ singen. Und das Kirchenjahr hat bereits mit dem 1. Advent begonnen. Dennoch wird der “weltliche“ Jahreswechsel in den evangelischen Gemeinden gefeiert. Ein Gottesdienst am Silvesterabend ist in den Kirchengemeinden gängige Praxis. Sie laden ein innezuhalten zwischen Altem und Neuen. Das Evangelium gibt Anstoß, sich auf das Neue, auf Gottes neue Zeit vorzubereiten. Benannt ist der Tag nach dem römischen Bischof Silvester.

Mit Freude wurde in der Nacht das neue Jahr von den einen begrüßt. Andere sorgen sich: Ungewiss ist, was das gerade angebrochene Jahr bringen wird. Das Evangelium für den Gottesdienst am Neujahrstag vermag zu ermutigen: Mit Jesus ist eine neue Zeit angebrochen. Es ist eine gute Zukunft, Gottes Zukunft.

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Mo. 23.12.13
Wochenspruch, Sonntag, 22.12.2013 bis…
Frank Heyden
Wochenspruch, Sonntag, 22.12.2013 bis Samstag, 28.12.2013

Freuet euch dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Der Herr ist nahe! (Philiper 4,4+5)

 

  • Erklärung

Freut euch, jubelt singt, dazu lädt der 4. Adventssonntag ein. Auf denjenigen, mit dem Gottes neue Welt anbricht, müssen die Menschen nicht mehr lange warten. Er nimmt bereits Gestalt an, wächst heran als Kind seiner Mutter Maria, wird bald geboren werden. Aus Freude darüber stimmt Maria ein Lied an: Dieses, mein Kind, wird die Machtverhältnisse der Welt auf den Kopf stellen, Erniedrigte aufrichten, Hungrige sättigen. Wie Maria werden Verzagte jubeln, und alle Welt wird einstimmen.

 

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Sa. 14.12.13
Wochenspruch, Sonntag, 15.12.2013 bis…
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Wochenspruch, Sonntag, 15.12.2013 bis Samstag, 21.12.2013

Bereitet dem Herrn den Weg; denn siehe, der Herr kommt gewaltig. (Jesaja 40,3.10)

 

  • Erklärung

„Bist du es, der da kommen soll?“, so die Frage von Johannes dem Täufer im Evangelium des 3. Sonntags im Advent. Die Antwort Jesu: Haltet Augen und Ohren offen, „Blinde sehen und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote stehen auf und Armen wird das Evangelium gepredigt“. In der Lesung aus dem ersten Testament verheißt der Prophet Jesaja den nach Babylon Verbannten: Bald wird der Herr Wege ebnen zurück in die Heimat, die zerstörte Stadt Jerusalem wird wieder neu aufblühen. Hinter den Fassaden der Wirklichkeit Gottes neues Welt zu erkennen und für sie zu leben, dazu ermuntert dieser Sonntag.

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So. 08.12.13
Wochenspruch Sonntag, 08.12.2013 bis Samstag…
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Wochenspruch Sonntag, 08.12.2013 bis Samstag, 14.12.2013

Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht. (Lukas 21,28)

  • Erklärung

Feiert der 1. Advent den Beginn der Königsherrschaft Jesu Christi, ordnet dieser 2. Sonntag im Advent dies in die erlebte Wirklichkeit ein. Wo und wann sind die ersten Anzeichen von Gottes Gerechtigkeit und Gottes Frieden? Wo und wann ist die Herrschaft derer gebrochen, die nur ihren eigenen Vorteil suchen? Wo und wann die Herrschaft derer, die Gewalt säen? Die Hoffnung nicht fallen lassen, dazu ermutigen die Texte dieses Sonntags, die erlösende Veränderung im Blick behalten. Es wird einmal über Unrecht und Willkür Recht gesprochen werden. Alle werden zu ihrem Recht kommen.

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So. 01.12.13
Wochenspruch, Sonntag, 01.12.2013 bis…
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Wochenspruch, Sonntag, 01.12.2013 bis Samstag, 07.12.2013

Du, Tochter Zion, freue dich sehr, und du, Tochter Jerusalem, jauchze! Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer, arm und reitet auf einem Esel, auf einem Füllen der Eselin. (Sacharja 9,9)

 

  • Erklärung

„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, es kommt der Herr der Herrlichkeit“: Der Klassiker unter den Adventsliedern wird in vielen Gemeinden am 1. Sonntag im Advent gesungen. Eine erwartungsvolle Zeit beginnt. Die Botschafter der Bibel verheißen einen neuen König, einen König, der nach Gottes Plänen regieren wird. Gerechtigkeit und Frieden im Sinne Gottes sollen mit ihm herrschen. Das Evangelium für diesen Sonntag deutet an: Mit Christus ist dieser König in die Welt gekommen. Die liturgische Farbe Violett erinnert nun daran, dass jeder und jede sich auf das Kommen dieses Königs vorbereiten, ihm entgegenkommen sollte: erste Schritte für Gerechtigkeit und Frieden.

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So. 24.11.13
Wochenspruch, Sonntag, 24.11.2013 bis…
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Wochenspruch, Sonntag, 24.11.2013 bis Samstag, 30.11.2013

Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen. (Lk 12,35)

 

 

  • Erklärung

Fünf Wochen vor dem Ende des Kalenderjahres endet mit diesem Sonntag das Kirchenjahr. Die einen nennen ihn Totensonntag. Diese Bezeichnung geht auf den preußischen König Friedrich Wilhelm III. zurück. In vielen Gemeinden wird der Verstorbenen gedacht. Die lutherischen Gottesdienstordnungen nach dem Krieg sprechen vom Ewigkeitssonntag (liturgische Farbe Grün). Lieder und Texte eröffnen den Blick über den Tod und das Ende hinaus. Sie machen Gottes neue Welt zum Thema: einen neuen Himmel und eine neue Erde. Die Lesung aus dem Buch der Offenbarung verheißt, Gott werde unter den Menschen wohnen, und kein Tod und kein Leid werde mehr sein. Die liturgische Farbe für den Totensonntag ist darum Weiß, Zeichen von Freude und Licht.

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So. 17.11.13
Wochenspruch, Sonntag, 17.11.2013 bis…
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Wochenspruch, Sonntag, 17.11.2013 bis Samstag, 23.11.2013

Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi. (2. Korinther 5, 10a)

 

 

  • Erklärung

Der vorletzte Sonntag im Kirchenjahr befasst sich mit dem Weltgericht, wie es vielfach im Neuen Testament angekündigt. Viele Menschen unterliegen der Gefahr, das Kommen des Weltgerichtes in den Zeichen dieser Zeit zu sehen: in Verwüstungen, Naturkatastrophen, Kriegen usw. Dabei machen sie sich zu Beobachtern, obgleich sie doch selbst Betroffene sein müssten. Unser Glaube lehrt uns, dass Gott barmherzig und gnädig ist und dem vergibt, der sich ihm in Vertrauen zuwendet.

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So. 10.11.13
Wochenspruch Sonntag, 10.11.2013 bis Samstag…
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Wochenspruch Sonntag, 10.11.2013 bis Samstag, 16.11.2013

Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, siehe, jetzt ist der Tag des Heils. (2. Korinther 1,21+22)

 

 

  • Erklärung

Es gehört zu den größten Glaubensgewissheiten der ersten Christen, dass ein von Gott heraufgeführtes Ende allen Seins kurz bevor stehe. Diese Hoffnung wird mit dem Begriff 'Naherwartung' beschrieben. Es hat die Christenheit in eine tiefe Glaubenskrise gestürzt, dass sich diese Erwartung nicht erfüllt hat.
Im Laufe der Kirchengeschichte hat sich die Erwartung des Weltendes mit den Vorstellungen über das individuelle Lebensende vermischt. Davon geben die Bibeltexte des heutigen Sonntags Zeugnis.

 

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So. 03.11.13
Wochenspruch Sonntag, 03.11.2013 bis Samstag…
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Wochenspruch Sonntag, 03.11.2013 bis Samstag, 09.11.2013

Dem König aller Könige und Herrn aller Herren, der allein Unsterblichkeit hat, dem sei Ehre und ewige Macht. (1. Timotheus 6,15.16)

 

  • 23. Sonntag nach Trinitatis

  • Erklärung

Der 23. Sonntag nach Trinitatis kommt nur relativ selten vor— nämlich in den Jahren, in denen Ostern vor dem 3. April liegt. Der Sonntag beschäftigt sich mit dem ambivalenten Verhältnis von Christentum und Staat. Inwieweit dürfen sich Christen oder die Kirche in die Politik einmischen? auch die Bibel zeigt verscheidene Seiten - von Unterordnung unter die Obrigkeit bis hin zur klaren Abwendung zum Weltlichen. Deutlich wird: Dem Herrscher das Geld — Gott aber Gehorsam! Und klar wird, dass die Welt, für die wir mitverantwortlich sind, christliches Mitdenken und Gebet vertragen kann.

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So. 27.10.13
Wochenspruch Sonntag, 27.10.2013 bis Samstag…
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Wochenspruch Sonntag, 27.10.2013 bis Samstag, 02.11.2013

Bei dir ist Vergebung, dass man dich fürchte. (Psalm 130,4)

 

  • Erklärung

Bin ich ein guter Mensch? Wer möchte das nicht sein. Doch wie ist dieses Ziel zu erreichen? Eine Frage, die nach dem Reformationsfest weiterhin bewegt.
Die biblischen Texte für den 22. Sonntag nach Trinitatis kreisen um die Frage, was oder wer mich gut macht was oder wer mich aufrichtet, wenn ich gescheitert bin. Die Gebote Gottes seien gut, ist zu daraus zu hören. Sie seien ein guter Maßstab zum Handeln, jedoch nicht zum gegenseitigen oder eigenen Bewerten. Ein Mensch wird immer wieder an seine Grenzen stoßen und gestoßen.
Gut werde ich allein in Gottes Augen sein. Zu diesem Schluss kommen die Autoren der Texte des Sonntags.

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So. 20.10.13
Wochenspruch Sonntag, 20.10.2013 bis Samstag…
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Wochenspruch Sonntag, 20.10.2013 bis Samstag, 26.10.2013

Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem. (Römer 12,21)

 

  • Erklärung

Rüstung ist das Reizwort des Episteltextes für den 21. Sonntag nach Trinitatis. „Liebet eure Feinde“, wird Jesus von Matthäus in der Evangelienlesung zitiert. Von Gottes „Gedanken des Friedens“ spricht der Prophet Jeremia in den für die Lesung aus der Hebräischen Bibel gedachten Versen seines Buches.
Doch was sich zunächst zu widersprechen scheint, entpuppt sich als gemeinsamer roter Faden: Gottes neue Welt des Friedens. Indem der Schreiber des Epheserbriefes die weltlich-militärische Sprache benutzt, gibt er sie zugleich der Lächerlichkeit preis. Rüstung, Panzer, Speere, Schilde sind nicht Gottes Mittel, um Frieden zu schaffen, und so auch nicht die derer, die seine Zukunft teilen.

 

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So. 13.10.13
Wochenspruch, Sonntag, 13.10.2013 bis…
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Wochenspruch, Sonntag, 13.10.2013 bis Samstag, 19.10.2013

Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott. (Micha 6, 8)

 

Erklärung

Mit den Heiligen ist das so eine Sache, jedenfalls evangelisch gesehen. Doch wahrhaft protestantisch sprechen die Bibeltexte des 20. Sonntags nach Trinitatis vom „Heiligtum aller Gläubigen“. Wenn ein Mensch versucht, für Gottes Spielregeln zum Leben, seine Gebote, für die Würde und den Schutz allen Lebens tatkräftig zu leben, so die Texte, werde er geheiligt. Heilig sein bedeute nach dem Wochenspruch: aufmerksam mitgehen mit Gott. Und die Lesung aus der Hebräischen Bibel teilt Gottes Versprechen mit, er werde nahe sein, damit das Leben nicht vergehe.

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So. 06.10.13
Wochenspruch Sonntag, 06.10.2013 bis Samstag…
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Wochenspruch Sonntag, 06.10.2013 bis Samstag,12.10.2013

Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit. (Psalm 145, 15)

 

 Erklärung

Für die Ernte danken – ein Relikt in ländlichen Gemeinden? Vermehrt sorgt eine Nahrungsmittelindustrie für volle Lebensmittelregale in den Supermärkten und volle Mülleimer der reichen Länder, zugleich für leere Mägen der Menschen in den anderen Regionen.
Entedankfest feiern bietet die Gelegenheit, sich darauf zu besinnen, was wir und andere zum Leben brauchen. Dank spricht aus, dass etwas nicht selbstverständlich ist. Die Bibeltexte des Sonntags erinnern daran, dass Nahrung nicht Besitz ist oder gar der Gewinnmaximierung dient. Was auf Erden wächst, sollte Allen zum Leben dienen.

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So. 29.09.13
Wochenspruch Sonntag, 29.09.2013 bis Samstag…
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Wochenspruch Sonntag, 29.09.2013 bis Samstag, 05.10.2013

Dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe. (1. Johannes 4, 21)

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So. 22.09.13
Wochenspruch, Sonntag, 22.09.2013 bis…
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Wochenspruch, Sonntag, 22.09.2013 bis Samstag, 28.09.2013

Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. (1. Johannes 5, 4c)

 

Erklärung

Worauf verlassen wir uns? Auf uns selbst? Auf unser Glück? Auf andere Menschen? Auf Gott? In den Gottesdiensten sprechen wir ein Glaubensbekenntnis, bekennen wir unser Vertrauen auf Gott. Aber wie sehen die Konsequenzen aus? Ist es nur ein Lippenbekenntnis?
Der 17. Sonntag nach Trinitatis wirft die Frage nach dem Vertrauen auf Gott, nach dem Glauben auf. Da ist das Bekenntnis eine Propheten: „Gott ist meine Stärke“. Da erzählt der Evangelist von einer Frau, der Jesus bescheinigt: „Dein Glaube ist groß“.

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