Meldungen in der Gemeinde

So ist Kirche hier in der Gemeinde. Das macht sie. Dazu ist sie in unserer Welt nützlich und notwendig. Das sind die Menschen, die sich hier engagieren. Das sind ihre Erfahrungen, Ideen und Ziele. Und immer wieder wird deutlich: In dieser Kirche ist Platz, um selbst dabei zu sein, mitzuerleben und auch mitzugestalten.

Berichte vom Kirchenkreistag

Auf dem jüngsten Kirchenkreistag in Fintel kündigte Superintendentin Susanne Briese eine Bilanz der Grundstandards an. Zudem stellte Pastorin Sonja Domröse, Öffentlichkeitsbeauftragte des Sprengels Stade, die Kommunikationskampagne zu den Kirchenvorstandswahlen im März 2018 vor. Zu diesen Themen finden Sie hier je einen Bericht.

Die Ortsgemeinde ist der Bezugspunkt“

Kirchenkreistag nimmt sich Zeit für inhaltliche Arbeit/Regionalisierung soll gestärkt werden

Anstrengende Jahre liegen hinter dem Kirchenkreistag und seinen Gremien. So galt es, den Haushalts- und Stellenplan für den Zeitraum von 2017 bis 2022 zu erstellen und zu verabschieden. Auch die Vorbereitungen auf das Luther-Reformationsjubiläum hatte seinen Platz in der vergangenen Zeit. „Jetzt können wir wieder mehr auf die Inhalte schauen“, freut sich Hartmut Ladwig, Vorsitzender des Kirchenkreistags auf der jüngsten Sitzung in Fintel.

Bereits in der vergangenen Legislaturperiode hatte der Kirchenkreistag Grundstandards festgelegt und sie auch bereits einmal überarbeitet. Es wurden verbindliche Zielaussagen zu den Bereichen Verkündigung, Gottesdienst und Seelsorge, Jugendarbeit, Kirchenmusik und kirchliche Kulturarbeit, Diakonie, Bildung sowie Leitung und Verwaltung getroffen. „Wir wollen die nächste Zeit dazu verwenden, eine Zwischenbilanz zu ziehen“, informiert Superintendentin Susanne Briese die Anwesenden. Jeder Ausschuss bekommt die Aufgabe, in seinem Bereich zu schauen, wieweit die festgelegten Ziele erreicht worden sind und was noch benötigt wird, um auf dem Weg weiterzukommen. „Wir müssen uns in Abständen immer wieder die Zeit nehmen, um unsere Ziele zu überprüfen“, sagt Briese.

Weiterhin kündigt sie an, dass der Kirchenkreistag auch eine Bilanz zum Prozess der Regionalisierung im Kirchenkreis ziehen wird. Seit einigen Jahren arbeiten immer drei benachbarte Kirchengemeinden als eine Kirchenregion in verschiedenen Bereichen zusammen. Beispielsweise gestalten sie einen gemeinsamen Gemeindebrief oder betreiben eine gemeinsame Jugendarbeit. Auch werden Gottesdienste zusammen gefeiert.

„Wir sind hier im Vergleich zu anderen Kirchenkreisen sehr gut entwickelt. Aber auch wir können noch besser werden“, sagt Briese. Wichtig sei dabei, immer wieder das Verhältnis von Ortsgemeinden und Kirchenregion genau auszuloten. „Die Kirchengemeinde mit ihrem Pfarramt vor Ort ist dabei die Grundstruktur. Das hat eine lange Tradition“, erklärt die Superintendentin. Doch nur eine vernünftige Aufgabenverteilung unter den Beteiligten einer Kirchenregion führe zu einer Entlastung der einzelnen Gemeinden. Und das wiederum stärke die Ortsgemeinde. „Es wird bei der Regionalisierung auch weiterhin darauf ankommen, eine gute Balance zwischen dem Bezugspunkt Ortsgemeinde und der Öffnung zur Kirchenregion zu finden“, sagt Briese, die sich darauf freut, gemeinsam mit den Beteiligten diesen Prozess zu begleiten.

 

Kirche mit Anne“

Kirchenkreistag informiert sich über die Werbekampagne zur Kirchenvorstandswahl

Die Legislaturperiode für die Kirchenvorstände läuft im Frühjahr 2018 aus. Deshalb hat die Landeskirche Hannovers zusammen mit vier weiteren evangelischen Kirchen in Niedersachsen ein gemeinsames Kommunikationskonzept erarbeitet, mit dem sie die Aktiven vor Ort sowohl bei der Findung neuer Kandidaten als auch bei der Mobilisierung der Wählerschaft unterstützen will. Dieses Konzept stellte Pastorin Sonja Domröse, Öffentlichkeitsbeauftragte des Sprengels Stade, den Mitgliedern des Kirchenkreistags auf ihrer Sitzung in Fintel vor.

„Kirche mit mir“ lautet das Motto der Kirchenvorstandswahl. „Dieser Slogan signalisiert, dass Kirche nur durch die Beteiligung ihrer Mitglieder funktionieren kann“, erläutert Domröse. Denn der Slogan wird in vielfältiger Weise verwendet: Kirche mit Anne, Kirche mit Dieter, Kirche mit Gunda, Kirche mit Jens... Er funktioniert aber auch mit Themen: Kirche mit Weitblick, Kirche mit Leidenschaft, Kirche mit Freiräumen, Kirche mit Fragen, Kirche mit Musik...

Die Arbeit des Kirchenvorstands ist sehr verantwortungsvoll. Es ist das von der Gemeinde gewählte Leitungsgremium und trägt zusammen mit dem Pfarramt insbesondere die Verantwortung für Finanzen, Gebäude und Grundstücke. Als Arbeitgeber hat der Kirchenvorstand darüber hinaus die Dienstaufsicht für die in der Gemeinde angestellten Mitarbeiter. Schließlich ist er auch mitverantwortlich für den Gottesdienst und die Konfirmandenarbeit. „Für die Kandidatensuche ist es deshalb wichtig, sich im Vorfeld klar zu werden, welche Kompetenzen benötigt werden“, informiert Domröse.

Die Kirchenvorstandswahl findet in ganz Niedersachsen am 11. März 2018 statt. Erst vor Kurzem hat die Synode, die gesetzgebende Versammlung von Vertretern aus der Landeskirche Hannovers, beschlossen, das Wahlalter auf 14 Jahre herabzusetzen. Mit der Konfirmation sind die Menschen in vollem Umfang kirchenmündig. Deshalb sollen sie auch wählen dürfen. So lautet die Begründung der Synode. „Wir müssen deshalb darauf achten, dass wir auch die Jüngeren ansprechen und dazu motivieren, wählen zu gehen“, sagt die Öffentlichkeitsbeauftragte. Auch ihnen müsse deutlich gemacht werden: „Kirche mit mir“ bedeutet gleichzeitig: Kirche geht nicht ohne dich.

DATUM

23. Juni 2017

AUTOR

Anette Meyer
BILDER (2)
Superintendentin Susanne Briese möchte mit den Delegierten die Grundstandards überprüfen
 Pastorin Sonja Domröse erläutert den Slogan zur Kirchenvorstandswahl: „Kirche mit mir“
Superintendentin Susanne Briese möchte mit den Delegierten die Grundstandards überprüfen

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